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VfB - Forchheim Baskets
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VfB - Forchheim Baskets


Am 21. Dezember 2018 versammelten sich knapp 30 Personen (Kinder, Jugendliche und einige Elternteile) im Restaurant Bobby´s in der Bayreuther Straße in Forchheim zur jährlich stattfinden Weihnachtsfeier. Gegen 18.30 Uhr begrüßte Abteilungsleiter Josef Heilmann alle anwesenden Gäste und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Leider konnten einige Akteure aus gesundheitlichen und/oder  familiären Gründen nicht kommen was Josef Heilmann sehr bedauerte. Zu Beginn der Feier bedankte er sich auch bei allen Kindern und Jugendlichen mit ihren Eltern für das Engagement, welche alle in diesem Jahr für den Basketballsport in Forchheim leisteten. Er ging auch auf die laufende Spielsaison der U-14 ein, welche den besten Werfer in allen Kategorien in der Liga mit Dragisa Petrovic hat, sowie auf die beiden großen Presseartikel, welche im Dezember in den 2 großen Tageszeitungen erschienen ist.
Als besonderen Ehrengast an diesem Abend begrüßte Josef Heilmann den Landrat vom Landkreis Forchheim Dr. Herrmann Ulm. Dieser sprach auch zu den Jugendlichen und ihren Eltern und erzählte auch aus seiner "Basketball-Laufbahn" in seiner Schule in den Jugendjahren.  Außerdem bedankte er sich auch für die Mühen (Fahrdienste etc.) die unsere Eltern aus den umliegenden Gemeinden von Forchheim auf sich nehmen und wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest mit guten harmonischen Gesprächen.
Nachdem man das gute Essen bei Bobby´s zu sich genommen hatte, wurden alle Teilnehmer mit einer großen Geschenkverlosung überrascht. Dabei nannte Josef Heilmann alle Firmen, die Preise in großartiger Höhe zur Verfügung stellten, und auch bei Anita Fink, die einen Tag lang die Geschenke verpackte. Zur großen Überraschung wurde der Hauptpreis: Ein goldener Basketball mit original Unterschriften der Brose Bamberg Stars verlost. Dieser ging an Yavouz Basar, der sich riesig darüber freute. Alle Teilnehmer wurden reichlich beschert und gegen 22.00 Uhr verabschiedete Josef Heilmann die Anwesenden und wünschte allen ein schönes und frohes Weihnachtsfest!

Ausgenommen eines Intermezzos zu Beginn des Jahrtausends war der Basketball in den letzten 25 Jahren aus dem Forchheimer Vereinssport verschwunden. Nun wollen drei Partner die Korbjagd in der Großen Kreisstadt wiederbeleben.

Die Europameisterschaft 1971 auf deutschem Boden und die Olympischen Spiele in München ein Jahr später waren Auslöser für einen Basketball-Boom. Der hochgradig athletische und gleichzeitig taktisch anspruchsvolle Teamsport breitete sich auch in Oberfranken rasant aus. 1976 gründete der TSV Ebermannstadt eine Abteilung, 1978 folgte die DJK Eggolsheim und 1982 die SpVgg Jahn, nachdem einige Spieler von der SpVgg Hausen übersiedelten. Doch nur bis zum Februar 1989 hielt sich Forchheim als Standort. Aufgrund mangelnder finanzieller Unterstützung kam es zum Bruch mit dem Hauptverein und die Abteilung wanderte nach Ebermannstadt ab. Einen Neuanfang wagte 2003 der VfB Forchheim mit einem Integrationsprojekt für Russlanddeutsche. Über den Status einer Hobbygruppe kam die Mannschaft aber nie hinaus.

Wiederum über ein Jahrzehnt musste vergehen, ehe sich drei Kooperationspartner fanden, die in die sportliche Marktlücke der 30 000-Einwohner-Stadt stoßen wollen. Stolz berichtet Franz-Josef Bieber, selbst gerne Hallengast bei den Profis in Bamberg, dass sich die Vereinigten Raiffeisenbanken schon seit Jahren im Nachwuchsbereich engagieren. Seit 2007, so der Marktbereichsleiter des Kompetenz-Zentrums in Forchheim, würden zusammen mit den Brose Baskets Basketball-Schnuppertage an Grundschulen durchgeführt sowie Turniere für die mittleren und älteren Jahrgangsstufen organisiert. „Der Zuspruch war großartig. In fünf Jahren hatten wir 3800 Teilnehmer“, sagt Bieber.

Starthilfe über vier Jahre

Nun soll die Förderung, die Bieber als „Investition in die Heimat“ beschreibt, auf die nächste Ebene gehoben und finanzielle Starthilfe für die Gründung einer Basketballabteilung in einem Forchheimer Verein geleistet werden. Mit der Idee lief Bieber bei OB Franz Stumpf, gleichzeitig Vorsitzender des VfB, offene Türen ein. Der Traditionsklub steckt nach einem unrühmlichen Ausflug in den Handball-Leistungssport (Stichwort Schelsky-Affäre) im Umbruch und bietet seit dem Rückzug der Fußballer keine eigene Mannschaftssportabteilung mehr unter seinem Dach an. „Wir wollen uns künftig auf Hallensportarten spezialisieren und die Chance mit dem Basketball beim Schopfe packen“, sagt Stumpf. Die Kapazitäten für Trainingszeiten seien vorhanden, versichert er.

Konkret wird nun mit dem Aufbau einer U12-Mannschaft begonnen. Die Kosten für den Spielbetrieb, die sich auf mehrere tausend Euro im Jahr belaufen, übernimmt die Raiffeisenbank. Größter Posten seien nicht, wie vielerorts beklagt, die städtischen Hallengebühren, betont Stumpf, sondern die Ausgaben für Schiedsrichter.

Einen ausgebildeten Trainer sowie Bälle und Trikots stellen die Baskets Bamberg zur Verfügung. „Als Profiklub sind wir uns unserer Leuchtturmfunktion in der Region bewusst und unterstützen deshalb den Breitensport. Freilich helfen wir uns damit auch selbst, weil wir Nachwuchs und Fans generieren“, erklärt der zuständige Projektbetreuer Johannes Laub. Auf vier Jahre sind die Kooperation mit dem VfB ausgelegt und die finanziellen Mittel gesichert, wobei sich die Beteiligten schon nach der Hälfte der Zeit wieder zusammensetzen wollen. Bei mangelndem Interesse sei ein vorzeitiger Ausstieg denkbar, doch der Optimismus überwiegt. „Wenn die Sache zum Selbstläufer wird, nehmen wir weitere Jugendteams oder eine Herrenmannschaft mit ins Programm“, teilt das Trio freudig mit. Mit der täglichen Basisarbeit beschäftigt sich als Abteilungsleiter beim VfB ab sofort Josef Heilmann, der die Anfänge des Forchheimer Basketballs als Spieler bei der SpVgg Jahn mitprägte.

Interessierte Jugendliche können sich direkt beim Trainer per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden